Startseite Blog Jugendlager 2011 7. Tag - Ausflug in eine feindliche Siedlung
7. Tag - Ausflug in eine feindliche Siedlung
Geschrieben von: Jens Fischer   
Sonntag, den 31. Juli 2011 um 22:57 Uhr

Als der führende Pirat des Tages an diesem Morgen aus seiner Koje kletterte wollte er erst seinen Augen nicht trauen. Das wunderschöne sonnige Wetter vom letzten Tag war verflogen und ein feuchter Hauch lag in der Luft. Die Matrosen wurden um 7:45 geweckt und mussten sich beeilen da wir heute etwas ganz Bestimmtes vor hatten.

Als alle frisch und munter beim Frühstück zusammen saßen wurde die Tagesaufgabe verkündet: Die Matrosen mussten sich in fremde Gebiete wagen und diese besser kennen lernen!

Um 9:30 ging die Reise los, wir machten uns zusammen mit Verpflegung und regenfester Kleidung gewappnet auf den Weg nach Marsberg. Nach ca. 1,5 Stunden Wanderung über Höhen und Tiefen kamen wir an und versammelten uns zu einer kurzen Besprechung. Die Zettel mit den Fragen, um mehr über die feindliche Stadt zu lernen wurden verteilt und eine weitere Aufgabe „Kleine Schiffchen mit Buchstaben in der Umgebung finden“ wurde erläutert. Nach einer kurzen Zeit war den einzelnen Gruppen ihre Aufgabe klar und das Abenteuer konnte beginnen.

Um 13:15 trafen sich die Matrosen mit den Piraten um Essen zu fassen und weitere wichtige Dinge für den Tag zu besprechen. Es gab Hot Dogs, welches für eine allgemein gute Stimmung in der Gemeinschaft sorgte. Als alle gestärkt waren konnte es weiter gehen. Ein weiteres Treffen wurde für 15:30 angesetzt und die Matrosen konnten noch einmal auf eigene Faust in ihren Gruppen losziehen, um Marsberg weiter zu erkunden.

Als alle um 15:30 am Bahnhof eintrudelten, suchten wir ein passendes Gefährt, um nicht wieder den ganzen langen, schweren Weg zu unserem Lager zurück wander zu müssen. Die Suche fand schnell ein Ende und nach ein paar Minuten saßen alle sicher und erschöpft im Bus, doch das Abenteuer sollte an diesem Punkt noch kein Ende nehmen. Wir wurden alle eine viertel Stunde von unserem Lager entfernt an der Straße herausgelassen und machten uns auf den Weg zu einer passenden Teststrecke, da die gebauten Schnellboote schließlich noch unbedingt getestet werden mussten. Als die Matrosen sich versammelt hatten, musste jedoch verkündet werden, dass dieses Rennen aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden konnte. Die führenden Piraten hatten entschieden, dass sie keinen der Matrosen in Gefahr bringen wollen und das Rennen wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Um 17:30 hatten wir unser Lager dann wieder erreicht und jeder konnte eine kurze Pause einlegen um sich von den Strapazen der langen Reise zu erholen. Nach einer halben Stunde wurde dann zu den Diensten angetreten, welche wie immer fleißig und schnell erledigt wurden! Um 18:30 versammelten wir uns, um uns alle zu stärken.

Nach der nahrhaften Kost waren alle ziemlich müde und erschöpft, aber sehr zufrieden. Es wurden den Matrosen angeboten ihren Angehörigen in der Ferne Bericht zu erteilen und dieses wurde auch gerne angenommen.

So gegen 21:30 ließen wir den Tag wie immer am Lagerfeuer ausklingen. Ein Höhepunkt des Abends war noch das Verkünden der Gewinner des heutigen Abenteuers, auch wenn nicht alle den ersten Platz erreichen konnten waren die Matrosen sehr glücklich über ihren Ergebnissen und der erfolgreiche Tag konnte mit ein paar Liedern am knisternden Feuer beendet werden.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren